Herdecke · an der Ruhr

Ein Pub, viele Wirte.

Der Pub bleibt der Pub. Der Wirt wechselt. The Open Pub ist ein gewachsenes Haus, das sich auf Zeit an Gastgeber mit einer Idee gibt — mit Tresen, Team, Gästen und Zahlen.

One pub, many hosts. The house stays. The host changes.

Der Gedanke

Der Gedanke

Ein Pub ist mehr als sein Wirt. Und ein Wirt braucht nicht immer ein eigenes Haus.

Seit 2015 steht The Shakespeare in der Herdecker Hauptstraße: zwölf Hähne, eine Küche, ein Team, Stammgäste, die wissen, wo ihr Platz ist. Das alles gehört zum Haus — nicht zu einer Person. The Open Pub zieht daraus die Konsequenz: Das Haus öffnet sich für Gastgeber, die etwas zu zeigen haben, und lässt sie für eine Zeit den Wirt sein. Danach geht der Pub weiter. Mit dem nächsten.

Kein Pop-up in einer leeren Halle. Kein Lokal, das erst gefunden, gemietet und eingerichtet werden muss. Ein laufender Betrieb, in den ein Winzer, ein Brauer, eine Köchin, ein Gastronom mit einer Idee einziehen kann — und wieder auszieht, mit Zahlen, die etwas beweisen.

Was bleibt, was wechselt

Der Pub bleibt der Pub.

Das bleibt

Das Haus

  • Konzession, Pacht, KasseAlles läuft weiter über The Shakespeare. Keine Unterverpachtung, kein Betriebsübergang.
  • Das TeamDie Gesichter hinter dem Tresen kennt man. Der Gast-Wirt kommt dazu, nicht an ihre Stelle.
  • Das BierDie Hähne, die Brauerei, die Herkunft — unverändert.
  • Die StammgästeSie sind der Grund, warum das Ganze funktioniert.

Das wechselt

Der Wirt

  • Die HandschriftKarte, Programm, Abende, Musik — was einen Wirt ausmacht, gehört für die Zeit ihm.
  • Die Karte neben der KarteWeine, Speisen, ein zweiter Schwerpunkt neben dem Bier. Nicht statt, sondern dazu.
  • Das PublikumJeder Wirt bringt seine Leute mit. Der Pub lernt neue Gäste kennen, die Gäste ein neues Gesicht.
  • Die ZeitEine Residenz hat einen Anfang und ein Ende. Beides wird gefeiert.

So geht es

Vier Schritte vom Gespräch zum Tresen.

  1. Anfrage

    Eine Mail genügt: Wer du bist, was du zeigen willst, wie lange du dir das vorstellst. Wir antworten persönlich.

  2. Gespräch im Haus

    Ein Abend am Tresen. Wir schauen, ob deine Idee und dieses Haus zusammenpassen — und sagen es auch, wenn nicht.

  3. Vereinbarung

    Eine klare Abmachung auf Zeit: Zeitraum, Programm, Kosten und wie ein Überschuss geteilt wird. Schriftlich, verständlich, ohne Kleingedrucktes.

  4. Residenz

    Du bist der Wirt. Das Haus, das Team und die Gäste sind da. Am Ende gibt es ehrliche Zahlen — für dich und für uns.

Drei Gläser beim Anstoßen im Abendlicht

Die erste Residenz

Winter 2027.

Die erste Residenz ist vereinbart: Von Mitte Januar bis Ende März 2027 führt ein Herdecker Betrieb aus der Nachbarschaft den Pub — mit eigener Weinkarte, eigenem Programm und dem Team des Hauses. Der erste Wirt ist ein Nachbar. Der zweite darf ein Fremder sein.

Was dort passiert, wird gemessen und aufgeschrieben. Nicht, um eine schöne Geschichte zu erzählen, sondern damit der nächste Gastgeber weiß, worauf er sich einlässt.

Zeitraum
Januar bis März 2027
Form
Zusammenarbeit auf Zeit, kein Pachtwechsel
Mehr
sobald die Partner es gemeinsam bekannt geben

Für wen

Wer hier Wirt werden kann.

  • Winzer und BrauerIhr habt ein Produkt und wollt sehen, wie es an einem Tresen lebt — nicht nur auf einer Messe.
  • Köchinnen und KöcheIhr wollt eine Karte fahren, ohne erst ein Restaurant zu gründen.
  • Gastronomen mit einer IdeeIhr habt ein Konzept und braucht einen Ort, um es zu beweisen, bevor ihr investiert.
  • Häuser wie unseresIhr betreibt selbst ein Lokal und wollt wissen, ob es ohne euch läuft. Wir haben es getestet.

Ein Wort von Shakespeare

Shall I not take mine ease in mine inn?

William Shakespeare · Henry IV, Part 1

Wirt werden

Erzähl uns, was du zeigen willst.

Drei Sätze reichen für den Anfang: wer du bist, was du vorhast, wann. Wir melden uns persönlich — und sagen ehrlich, ob es passt.

Hosts from outside Germany are welcome. Write in English, we answer in English.

info@the-shakespeare.pub